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Grüne Grüße
Eure Claudia Anwen Winter

Einführung in die Räucherkunde

Räuchern bereichert das Leben ungemein. Durch Düfte können Emotionen und Energien geweckt, gedämpft oder geleitet werden. Die Seele der Pflanzen, die wir räuchern vermag zu trösten, zu kräftigen, zu unterstützen oder auch einfach fröhlich zu machen. Räucherungen werden seit Jahrtausenden in allen Kulturen der Erde zur Reinigung, Segnung, Heilung und als Begleiter bei Gebeten und Ritualen genutzt.

Die Räucherkunde wird von einigen, wie ich finde zu Recht, als Räucherkunst bezeichnet.

eine Räucherschale mit Fächer - Bild: B. Nimtz

Doch wie räuchert man denn eigentlich richtig?

Es gibt verschiedene Varianten des Räucherns:
  • Räucherkegel oder -kugeln
  • Räucherstäbchen
  • lose Räuchermischungen entweder auf Kohle oder auf einem Sieb
  • Räuchersticks

Um einen Einstieg zu finden, ist es durchaus legitim, sich erstmal mit Räucherstäbchen an das Thema heran zu tasten. Räuchern ist immer eine energetische Arbeit und so muss man sich keine Gedanken über die Zusammenstellung machen, sondern kann sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Möchte man dann tiefer in die Materie einsteigen, empfiehlt sich das Räuchern mit Räuchersticks. Das sind Kräuter, die man zu einen Bündel gebunden hat. Auch hier gibt es verschiedene Varianten, meist nimmt man nur eine Sorte Kräuter, es kann aber auch gemischt werden.
Die Sticks werden an der Spitze angezündet und glimmen dann nur noch, was einen schönen gleichmäßigen Rauch erzeugt. Solche Sticks eigenen sich wunderbar, um Personen, Gegenstände und Räume zu räuchern.

Dann gibt es natürlich noch die losen Räuchermischungen. Es gibt fertige zu kaufen oder man mischt sich selbst das zusammen, was für einen passt. Dafür sollte man sich allerdings mit dem Wesen und der Wirkungsweise der Pflanzen auseinander gesetzt haben.
Eine Räuchermischung kann nur funktionieren, wenn alle Bestandteile ähnlichem Zweck dienen und gut und harmonisch zusammenpassen.
Lose Räuchermischungen werden je mach Zusammensetzung auf Kohle oder einem Sieb verbrannt.

Dafür benötigt ihr:
  • ein Räucherstöven mit Sieb (gibt es fertig zu kaufen)
  • feines Räucherwerk wie Blüten und delikate Kräuter
oder
  • eine feuerfeste Schale aus Keramik
  • Sand oder Erde
  • Räucherkohle
  • loses Räucherwerk

Es gibt viele esoterische aber auch ganz weltliche Ansichten über das Räuchern. Nach vielen Jahren des energetischen Räucherns habe ich für mich meine ganz eigene Wahrheit diesbezüglich gefunden.
So lade ich euch ein, mit mir zusammen auf diese spannende Reise zu gehen und die Welt der Räucherkunde zu entdecken. Dazu gebe ich ein Seminar für Einsteiger am 20. Januar 2018 in Berlin.
Hier bekommt ihr alle Infos zum Seminar und der Buchung.

Blütenzucker

Das Verfahren, dass ich Euch gestern mit dem Salz vorgestellt habe, lässt sich auch 1 zu 1 auf duftende Blüten und Zucker übertragen.

Falls Ihr den Beitrag nicht gelesen habt, könnt ihr hier nachlesen, wie man leckeres Kräutersalz selbst macht.

Nun aber zum Blütenzucker.
Ihr benötigt frische Blüten. Die meisten Blüten der Pflanzen um uns herum sind tatsächlich sehr gut essbar. In der Regel kann man die Blüten essen, wenn auch die Pflanze für uns Menschen genießbar ist. Bitte achtet darauf, dass die Blüten wirklich süß sind. Kapuzinerkresse zum Beispiel wäre eher weniger geeignet, da sie einen sehr scharfen und würzigen Geschmack hat.

Man nimmt also eine handvoll frische Blüten und mischt sie sehr vorsichtig mit möglichst feinem Zucker. Das Ganze kommt für ein paar Tage auf ein Backblech oder Tablett mit Backpapier und kann schonend trocknen. Dann in ein schönes Glas füllen und genießen.


Toll eignen sich dafür:
  • Lavendelblüten
  • Rosenblüten
  • Kornblumen
  • Sonnenblumen
  • die Blüten aller Obstbäume und (Wild-)obststräucher
  •  allerlei Wildkäuterblüten

Eine ganz besondere Spezialität sind kandierte Blüten. Vor allem in Spanien sind kandierte Veilchenblüten eine Delikatesse.
Hier das Rezept für Euch: 

kandierte Veilchenblüten:
Veilchenblüten je nach Verfügbarkeit
250g Zucker
100ml Wasser


Die Veilchenblüten müssen trocken und ganz sauber sein (hier bitte unbedingt auf den Standort achten). Das Wasser mit dem Zucker aufkochen bis das Gemisch Blasen wirft. Dann auf Körpertemperatur abkühlen lassen.
Nun die Blüten einzeln vorsichtig in den Sirup tauchen und nachach auf Backpapier zum Trocken auslegen. Die Blüten dürfen nicht aneinander kleben.
Das Ganze muss nun gründlich durchtrocknen.
Zum Aufbewahren in eine große Dose oder ein hübsches Glas legen.





Wenn Ihr noch mehr über allerlei Pflanzen und Heilkräuter erfahren möchtet, sind meine Seminare genau das Richtige für Euch.
Ein tolles Geschenk zu Weihnachten ist mein Ensteigerbuch in die Welt der Wildkräuter Anwens Kräuter Quickie.